Haltung

unscene e.V. versteht Kunst als gesellschaftliche Praxis und als aktiven Bestandteil politischer und sozialer Aushandlungsprozesse. Mit experimentellen ästhetischen Strategien interveniert der Verein in soziale, politische und urbane Diskurse und schafft Räume für kritische Reflexion, kollektives Lernen und alternative Zukunftsentwürfe.

Im Zentrum der Arbeit steht eine gemeinsame ideelle Haltung: unscene e.V. begreift Kunst und Kultur nicht als autonome Felder, sondern als wirksame Kräfte innerhalb der sozial-ökologischen Transformation. Künstlerische Praxis wird dabei als Verantwortung verstanden – gegenüber gesellschaftlichen Machtverhältnissen, ökologischen Bedingungen und den Menschen, die von ihnen betroffen sind.

Diese Haltung zeigt sich sowohl in den Inhalten als auch in den Strukturen des Vereins. Basisdemokratische Entscheidungsprozesse, diskriminierungskritische Perspektiven und solidarische Formen der Zusammenarbeit sind grundlegende Prinzipien der Arbeit. unscene e.V. positioniert sich entschieden gegen autoritäre, ausgrenzende und antidemokratische Tendenzen und versteht kulturelle Praxis als Ort des Widerstands, der Selbstermächtigung und der gemeinsamen Gestaltung gesellschaftlicher Veränderung.